Achtsamkeit und Integration von Gefühlen

Wandel hält im Fluss

"In jeder Hinsicht darf der Weg (Dao) nicht behindert sein; denn ein Hindernis sorgt für Drosselung des Energieflusses; wenn ein Engpass nicht behoben wird, kommt es zur Störung, und Störungen schaden jedem lebendigen Geschöpf.

 

Alle Lebewesen mit Bewusstsein sind auf Qi angewiesen. Doch wenn sie nicht die ganze Fülle an Qi erlangen, ist es nicht die Schuld des Himmels. Der Himmel öffnet seine Leitbahnen und versorgt sie ohne Unterlass Tag und Nacht mit Energie. Der Mensch dagegen verstopft die Öffnungen."

 

Watson 1964, Chunag Tzu basic writings.


natürlicher Umgang

Wir durchleben eine große Zahl von verschiedenen Gefühlen allein in 1 Stunde. Beobachten wir ein kleines Kind wie schnell es von Traurigkeit zu Freude wechselt und im nächsten Moment wütend wird, dann erleben wir einen individuellen und authentischen Ausdruck von Gefühlen in genau diesem Moment.

Beginnende Verkrustung

Später lernen wir, unsere Gefühle  und Emotionen (E-Motio - etwas nach außen bewegen) unserer Umgebung anzupassen. Unsere Individualität geben wir auf aus Angst den lebens-wichtigen Kontakt zu den Eltern zu verlieren. Um ein geliebtes Kind zu sein, verzichten wir auf unseren eigenen Ausdruck und unser Recht auf eigene Bedürfnisse.

Anhaltende Störung

Die Vorlieben und Abneigungen gegenüber Personen und Situationen verfestigen den Zustand und stellen sich als Hindernisse dem natürlichen Energiefluss in den Weg. Das anhaltende Ungleichgewicht verfestigt sich im Körper. In der Chinesischen Medizin sind dies die endogenen (inneren) krankmachenden Faktoren. Auch schon vor 2500 Jahren.