Trauma braucht sanfte Behandlung


Trauma beeinflusst unser Leben

Wir alle haben ein großes Trauma gemeinsam: die Geburt. Enge, das Gefühl fest zustecken, ohnmächtig zu sein und die Angst vor dem Ungewissen sind allesamt Gefühle, die wir gerne vermeiden, weil sie uns an jene Situation erinnern. Nun, wir (die wir dies lesen) haben dieses Trauma durchlebt und sind (hoffentlich) daraus gestärkt hervor gegangen. Wie wir auf die Welt kommen, bestimmt wie wir uns im Leben bewegen und zurecht finden.

 

Im Laufe des Lebens können dann Traumata unterschiedlichster Couleur dazu kommen. Ob es ein schwerer Unfall ist, der plötzliche Verlust eines nahe stehenden Menschen, körperliche und/ oder seelische Misshandlungen oder eine schwere Krankheitsdiagnose. Dies sind nur einige Facetten - es gibt derer sehr viele und solche Ereignisse werden von uns Menschen sehr unterschiedlich wahrgenommen und verarbeitet.

 

Wie stark der Einschlag eines Traumas empfunden wird, hängt vom  Alter, der Konstitution, dem Temperament und der Umgebung ab. Entscheidend ist hier - aus Sicht der Chinesischen Medizin - der Zustand von Herz (Feuer/Shen) und Niere (Wasser/Jing).

Fight or Flight Modus, Panik Attacken, Albträume, PTSD, Vermeidung, Rückzug

Trauma wirkt auf das Bewusstsein, das Unterbewusstsein und das Unbewusste. Doch ganz gleich, ob wir uns an das traumatische Ereignis erinnern oder nicht erinnern, der Körper speichert diese Erfahrung in den Muskeln und Zellen. Auch familiäre Traumata aus Generationen vor uns oder kollektive Traumen, sind in uns gespeichert und beeinflussen unser Leben.



Sicht der Chinesischen Medizin

Mikrokosmos , 5 Elemente, Akupunktur Olching, München, Bad Tölz

5 Elemente - Mikrokosmos

Die Erde in der Mitte bildet das Zentrum - unser Ich / Identität formt sich hier mit den dazu gehörenden Ausprägungen. In den Klassikern steht, dass das Herz ein Organ der Mitte ist.

5 Wandlungsphasen -  

    Makrokosmos

Unsere Beziehung zur Außenwelt. Die Welt ist eine Reflektion von mir. Ich bin eine Reflektion der Welt. Alles ist im Fluss.


Anders als in der Westlichen Sichtweise, wo Körper und Psyche separat angesehen und behandelt werden, ist diese Trennung für die Chinesische Medizin undenkbar. Gleichgültig, was einem passiert, es betrifft immer gleichzeitig (!) alle Ebenen, seien sie feinstofflich (seelisch, mental) oder materiell (körperlich). Unser Körper ist der Schlüssel zu unserem Erleben, durch ihn fühlen wir mit unseren 7 Sinnen und nehmen wahr. Wie wir etwas wahrnehmen, welche Gefühle es in uns auslöst, wird zu 90% von unserem Unbewussten  gesteuert - entzieht sich also unserer bewussten Entscheidung. Emotionen und Geist und Körper bleiben eine Einheit, auch wenn wir es meistens nicht spüren.

Alle Emotionen betreffen das Herz ( Herz beherbergt Shen und ist die Verbindung zum Ursprung, zu den Geistigen Welten), sie produzieren Hitze und beeinträchtigen auf diese Weise Shen, die mentalen Funktionen und den Schlaf.

Verteidigungsmechanismen des Körpers

In der Chinesischen Medizin unterscheiden wir 2 Arten von pathogenen / krankmachenden Faktoren: die Inneren (Emotionen) und die Äußeren (Klimatische Faktoren, Traumata, etc.)

Es gibt 3 Schichten an Leitbahnen, durch die ein externer pathogener Faktor (EPF) ins Innere eindringen kann.

1. In der äußeren Schicht sind es die Tendinomuskulären Leitbahnen , die ebenso bei Viren, Bakterien, Kälte oder Wind und eben auch bei physischen Traumata aktiv werden und die Kraft besitzen, den EPF wieder hinaus zu werfen, ohne, dass er weiter ins Körperinnere eindringen kann. In ihnen zirkuliert die Abwehrenergie (Wei Qi), sie befinden sich zwischen Haut und Muskeln.

2. Die longitudinalen Verbindungsgefäße spielen eine gewichtige Rolle im Ausgleichen von Energien unsere inneren und äußeren Beziehungen betreffend. Sie ermöglichen uns, auf unsere Umwelt angemessen zu antworten und mit ihr in Beziehung zu treten. Sie befinden sich auf der Ebene des Blutes.

3. In der innersten und tiefsten Schicht sind es die Außerordentlichen- und Sonderleitbahnen, in denen unsere kostbare Lebensessenz zirkuliert. Traumata, die bereits in frühester Kindheit geschehen sind oder familiäre, bzw. kollektive Traumata befinden sich auf dieser Ebene und schwächen unsere Lebensenergie so massiv, dass wir schwere Krankheiten entwickeln können oder sogar das Sterben vorziehen.


Differenzierte Herangehensweise

Durch Befragen, Bauch- und Pulsdiagnose mache ich mir ein Bild davon, welche Leitbahnen, Organe und Ebenen betroffen sind. Hieraus ergibt sich die Auswahl der Akupunkturpunkte und ihrer Behandlung mit verschiedenen Techniken. Ziel ist immer, den natürlichen Energiefluss wieder herzustellen, so dass vergrabene Gefühle bewusst werden, das Erlebte verarbeitet und verdaut und ausgeschieden werden kann, so kann sich der kohärente Selbstwert einer Person wieder oder vielleicht sogar zum ersten Mal einstellen. "Wir sind alle bestimmt zu leuchten...." schreibt Marianne Williamson.

Ich möchte mit meiner Arbeit einen Teil dazu beitragen, dass das Innere Licht nach außen scheint und der Mensch seinen Lebensweg in Freude und Zufriedenheit aktiv und präsent gehen kann.

Die sanfte Behandlung mit dem Teishin

Traumabehandlung, Akupunktur München Giesing, Psychokörpertherapie
TEISHIN, Bild von Pinterest

TEISHIN ist besonders geeignet für:

  • Hoch-/Sensible Menschen
  • Traumatisierte Menschen
  • Chronisch kranke Patienten
  • Kinder
  • Hospizpatienten

Der Teishin wurde schon in den Alten Klassikern als eine nicht invasive Nadeltechnik beschrieben, die zur Verbesserung der Zirkulation von Blut und Energie eingesetzt wurde.

Der Teishin kann aus verschiedenen Metallen bestehen: Gold, Silber, Kupfer, Titan oder Messing. Die Länge variiert zwischen 5 - 10 cm. Er wird ausschließlich mit einem zarten Druck (ca. 5 Gramm) auf der Körperoberfläche verwendet.

 

Weniger ist Mehr

Unserer allgemeinen Konditionierung zum Trotz - viel hilft viel - etabliert die Teishin - Behandlung gerade in ihrer unaufdringlichen und zarten Weise Tiefenentspannung und eine Ausgleichung des gesamten Energieflusses im ganzen Körper. Lang anhaltende Schlafstörungen und körperliche Beschwerden verbessern sich schon nach wenigen Behandlungen - besonders solche, die sich bisher als Therapie resistent erwiesen haben.